Allgemeine Neuigkeiten zum Coronavirus im Sommer 2021

DIE REKREATIONSINDUSTRIE AUF DEM PRÜFSTAND

Die Tourismusindustrie hat in den letzten Jahrzehnten, auch beflügelt durch den Euro, einen enormen Aufschwung genommen.
Gleichzeitig wurde sie in verschiedenen Staaten, wie Griechenland, Kroatien oder Spanien, zum einzigen wirtschaftlichen Rettungsanker, nachdem angestammte Industrie und Landwirtschaft großflächig den Bach hinunter gegangen sind.

Dem hat die Corona-Pandemie jetzt einen kräftigen Dämpfer, wenn nicht gar den Todesstoß versetzt.
Die Reisebeschränkungen, der Rückgang des Flugverkehrs und die durch die Maßnahmen erfolgte Verarmung der Bevölkerung lassen Strände, Hotels, Gaststätten und RB&Bs leerstehen. Nachdem nach einem zugesperrten Winter alle auf den Sommer hoffen, zeigt sich, daß diese Hoffnung für viele enttäuscht werden wird.
Viele Staaten benützen nämlich die sich per Pandemie genehmigten Rechte, die Reisetätigkeit ihrer Bürger einzuschränken. Gesundheitspolitische Bedenken möge da auch zugegen sein, sind aber nachrangig. Diejenigen Staaten, die sonst Urlauber über ganz Europa ausleeren, entdecken nämlich in den Reisewilligen Kaufkraft, die ins Ausland abfließt. Also werden durch Einschränkungen, Tests, Quarantänebestimmungen usw. Maßnahmen gesetzt, die die Sommerfrische ins Inland ablenken sollen.

Die Netto-Empfängerländer von Touristen hingegen bemühen sich verzweifelt, sich als sichere Urlaubsdestinationen zu präsentieren. Alle Maßnahmen und Meldungen über steigende oder sinkende Infektionszahlen oder den Fortgang des Impfgeschehens im Inland sind unter diesem Gesichtspunkt zu lesen, daß hier Werbung für ausländische Touristen gemacht werden soll.

Gleichzeitig spielt das Coronavirus nicht mit. Portugal verzeichnet seit 2 Wochen einen Anstieg der Infektionszahlen und versucht mit drastischen Maßnahmen noch die Sommersaison zu retten.
In Rußland steigen die Infektionszahlen besonders heftig an – sofort werden strenge Einreise- und Quarantänebeschränkungen für aus dem Ausland zurückkehrende Russen erlassen, um sie zum Urlaub im Inland zu bewegen.
Spanien hat es geschafft, irgendwie die Balearen als besonders sicher erscheinen zu lassen – prompt kommt es zu einem Anstieg von Infektionszahlen durch von den Balearen heimkehrende (spanische) Maturaschüler.
Großbritannien hat für Portugal und Spanien eine Reisewarnung herausgegeben, jeder dorthin reisende Brite muß nach Heimkehr in Quarantäne. Wer weiß, wie viele Bewohner Großbritanniens jetzt auf einmal diverse inländische Seen, Strände usw. „entdecken“ werden.

Zusätzlich hat sich inzwischen herumgesprochen, daß die Impfung keineswegs vor Ansteckung und Verbreitung schützt. Also verlangen viele Aus- und Einreiseländer sowie Fluglinien PCR-Tests. Um diese herum ist bereits eine eigene Industrie von Testzentren und Labors entstanden, die Arbeitsplätze schafft und das Reisen verteuert.
Wir sehen einem aufregendem Sommer mit Enttäuschungen und gedämpftem Urlaubsvergnügen entgegen.
Es wird sich noch zeigen, was für Auswirkungen die Reisebeschränkungen auf die Arbeitsmigration und auf die ins EU-Ausland teilübersiedelte Pensionisten und Aussteiger haben werden.

Allgemeine Neuigkeiten zum Coronavirus 2021

CORONA-WELLENREITEN
Zur Eröffnung eines frischen Threads zu den Corona-Neuigkeiten einmal eine aktuelle Zusammenstellung der Corona-Todeszahlen, bezogen auf die Bevölkerung:
0,002525617623353 Tschechien
0,002201130331195 Ungarn
0,002049393939394 Bosnien
0,002027857754260 Montenegro

0,002023373152874 Belgien
0,001953973078593 Slowenien
0,001943038908825 Bulgarien
0,001912650681751 UK
0,001890337206145 Nordmazedonien
0,001849681639187 Italien
0,001822688069143 Slowakei
0,001639000500102 Portugal
0,001607162708356 Spanien
0,001484661170751 Kroatien
0,001434022031895 Moldawien
0,001430378808104 Frankreich
0,001427152317881 Polen
0,001306984621483 Schweden
0,001202760900406 Schweiz
0,001197876404710 Luxemburg
0,001191403822382 Rumänien
0,001059873291553 Österreich
0,000991826344417 Kosovo
0,000962244897959 Irland
0,000959444609413 Holland
0,000925706038075 Deutschland
0,000854135101372 Ukraine
0,000773886738478 Griechenland
0,000768242645657 Serbien
0,000669696011402 Rußland
0,001681148484848 USA
0,001619230769231 Peru
0,001598832288401 Mexiko
0,001558734669600 Brasilien
0,001271013916501 Kolumbien
0,001249576837416 Argentinien
0,001238105263158 Chile
0,001070956521739 Bolivien
0,000972931034483 Ecuador
0,000888156874058 Südafrika
Zuwachsraten:
Bosnien + 0,000164545454546
Ungarn + 0,00015681415864
N-Mazedonien + 0,000111338683077
Tschechien + 0,00009334642126
Montenegro + 0,000090265349
Brasilien + 0,000084910826402

Slowakei + 0,000082816144677
Moldawien + 0,000074629976129
Polen + 0,000074385983209
Ukraine + 0,000051589004696
Italien + 0,000044646913384
Kosovo + 0,000042461910094
Griechenland + 0,000039337533562

Peru + 0,000035569230769
Mexiko + 0,000023652600901
USA + 0,000016496969696
TOP 10
0,002525617623353 Tschechien
0,002201130331195 Ungarn
0,002049393939394 Bosnien
0,002027857754260 Montenegro
0,002023373152874 Belgien
0,001953973078593 Slowenien
0,001943038908825 Bulgarien
0,001912650681751 UK
0,001890337206145 Nordmazedonien
0,001849681639187 Italien
Weiterhin preschen ehemals sozialistische Staaten vor, aus Osteuropa und dem Balkan.
Bulgarien habe ich inzwischen, spät aber doch, in die Statistik aufgenommen. Dabei ist mir aufgefallen, wie sehr dort die Bevölkerung zurückgegangen ist.
Als ich sie in den 80-er Jahren bereiste, hatte sie 10 Millionen Einwohner, plus-minus.
Heute unter 7 Millionen.
Das sich in der Slowakei abspielende Theater um 200.000 Sputnik-Dosen wird noch einige Zeit weitergehen.
Angesichts der Schweizer Pharma-Firmen, die an der Impf-Kampagne nicht beteiligt sind, habe ich kurz bei der Schweiz nachgeschaut:
In der Schweiz kann man auch selbstgenähte Masken verwenden.
Hotels sind geöffnet, Restaurants nicht.
Offen sind ferner Museen, Zoos außen, botanische Gärten, Bibliotheken.

Impfung:

„Zugelassen sind in der Schweiz bisher die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson. Mit letzterem Hersteller hat die Schweiz jedoch keinen Vertrag abgeschlossen.
Die Zulassung des Impfstoffs von Astra-Zeneca verzögert sich, weil laut Swissmedic die eingereichten Daten nicht ausreichen. Die Zulassungsbehörde fordert weitere Studien.
Die Impfung ist gratis und nicht obligatorisch. Erste Priorität beim Impfen haben Personen über 75 Jahre und solche mit chronischen Krankheiten.
Der Bund übernimmt die Kosten für die Impfung auch für Personen, die in der Schweiz leben, aber nicht obligatorisch krankenversichert sind.“ (Swissinfo)
In der Schweiz gibt es anscheinend die in Österreich und Deutschland geführte Debatte um Impfgegnerschaft und Impfpflicht nicht.
Jeder darf, kostenlos, keiner muß.

Die Impfung und die Pharma-Firmen

KONKURRENZ DER PHARMAFIRMEN UND NATIONALE FORSCHUNGSFÖRDERUNG
Bei nüchterner Betrachtung der derzeitigen Impfstoff-Kriege und -Hysterien fällt auf, daß die allergrößten der Pharmafirmen nicht vertreten sind: Hoffman-La Roche und Novartis sind im derzeitigen Impfstoff-Wettlauf abwesend.
Obwohl das beides multinationale Unternehmen sind, sind sie dennoch in der Schweiz domiziliert. Sie gelten offenbar nicht als EU-Firmen. Und deswegen hat keine Regierung aus ihrem Staatskredit Geld in sie hineingebuttert, damit sie diesen Impfstoff entwickeln.
Jetzt versuchen natürlich diejenigen Unternehmen, die mit ihren nationalen Subventionen gepäppelt worden sind, auf dem Weltmarkt andere zu verdrängen. Über den Preis – da hatte AstraZeneca lange die Nase vorn – aber auch über das Anschwärzen der Konkurrenz.
Es ist durchaus denkbar, daß die letzten Berichte über die Pannen bei AstraZeneca-Impfungen von einem konkurrierenden Unternehmen gezielt in den Medien lanciert wurden, und genauso ist es möglich, daß da jemand Großbritannien irgendwie den Brexit heimzahlen wollte.
Andererseits kommen dergleichen Meldungen und Warnungen verschiedenen Regierungen sehr unrecht, weil die ja möglichst schnell die Bevölkerung durchimpfen wollen und es abgesehen von den seit Monaten breitgetretenen Lieferschwierigkeiten sehr stört, wenn ein Impfstoff, auf den die EU gesetzt hat, ins Gerede kommt.
Weiters ist es natürlich vom Standpukt der Volksgesundheit und der Impfwilligkeit besonders schlecht, wenn ein Impfstoff wirklich so schlimme Nebenwirkungen hat, daß man auch an der Impfung krepieren kann. Dann muß der Impfplan geändert werden, man gerät beim weltweiten Impf-Wettlauf ins Hintertreffen – einziger Trost: Andere auch! – und das Murren in der Bevölkerung wird lauter.
Es ist durchaus möglich, daß derzeit im Hintergrund des Impf-Getöses so etwas wie eine Umkrempelung des Pharmamarktes stattfindet, wo über kräftiges Subventionieren der nationalen Champions die Giganten Hoffmann-La Roche und Novartis vom Podest gestürzt werden könnten. Der Staatskredit mancher Staaten könnte hier – wie auch anderswo – den Freien Wettbewerb beeinflussen und Unsichtbare Hand spielen.
Es ist angesichts dieser Entwicklungen auch dümmlich, wenn manche abgeklärten Geister meinen, hinter der ganzen Corona-Pandemie stünde „die Pharmaindustrie“.
Man müßte dann nämlich sofort nachfragen: Welche?
All diese Aspekte sollte man bei der weiteren Betrachtung des Corona-Impfungs-Theaters im Auge behalten.