Serie „Lateinamerika heute“. Teil 2: Nicaragua

AUFRUHR IM HINTERHOF
In Nicaragua gibt es Aufstände gegen die gewählte Regierung, die inzwischen mehrere Hundert Tote gefordert haben und nach wie vor nicht beigelegt sind.

Folgende Fragen sind hier zu klären:
1. Was ist der Grund für diese Proteste der Bevölkerung?
2. Wie reagiert die Regierung darauf, und warum?

1. Der Sozialstaat in Nicaragua
Die Unruhen in Nicaragua entzündeten sich an einer Reform des Pensionssystems. Die Beiträge der arbeitenden Menschen sollten erhöht, das Pensionsalter hinaufgesetzt werden.
Um eine solche Reform überhaupt durchführen zu können, muß ein Pensionssystem erst einmal vorhanden sein. Das heißt, die arbeitende Bevölkerung muß sich in stabilen, bei der entsprechenden Behörde registrierten Arbeitsverhältnissen befinden und einen Teil ihres Gehaltes an eine Pensionskasse abführen.
Daß es so etwas in Nicaragua überhaupt gibt, ist eine Errungenschaft der sandinistischen Revolution. Die meisten Staaten Mittelamerikas, oder überhaupt Lateinamerikas verfügen über ein solches System nicht.

Ein Pensionssystem setzt nämlich ein Arbeitsrecht voraus. Die arbeitende Bevölkerung muß sich in rechtlich geregelten Arbeitsverhältnissen weiterbringen. Das heißt, jede arbeitende Person muß einen Vertrag haben und über ein Umlagesystem einen Teil ihres Gehalts in die Pensionskassen abführen.
Das wiederum setzt voraus, daß alle Unternehmer, also Kapitalisten, geregelte Arbeitsverhältnisse akzeptieren und ihre Angestellten / Arbeiter legal anmelden und ihnen zumindest einen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn zahlen müssen.
Der Preis dieser Einrichtung eines Pensionssystems war der, daß die Unternehmer von den sogenannten Arbeitgeber-Beiträgen befreit wurden, oder nur einen minimalen, eher symbolischen Beitrag entrichten müssen.
Anders ließ sich offenbar der besitzenden Klasse Nicaraguas dieses Arbeitsrecht nicht aufs Aug drücken. Vergessen wir nicht, daß die sandinistische Revolution die Herrschafts- und staatlichen Verteilungsverhältnisse gewaltsam änderte, aber das Privateigentum bestehen ließ, und bis heute garantiert. In Nicaragua blieben die Reichen reich und die Armen arm, nur die Verwaltung der Klassen, vor allem der ärmeren, änderte sich.
Das heißt, daß die Last des Pensionssystems ausschließlich auf den arbeitenden Mitgliedern der Gesellschaft ruht. Sie zahlen ein, um irgendwann in den Genuß einer Pension zu kommen, die sicherlich minimal ist und ein Überleben nur im Rahmen der Familiengemeinschaft ermöglicht. Aber immerhin, es gibt sie, und so tragen die Alten auch etwas zum Familienhaushalt bei und liegen ihren jüngeren Familienmitgliedern nicht auf der Tasche.

Aber gehen wir zurück zum Umlagesystem der Pensionen: Es kann sich nur durch ein duales System der Beiträge finanzieren. Wenn die Unternehmer nichts beitragen und die Arbeitnehmer / Arbeitenden allein die Last der Beiträge stemmen müssen, so bedürfte es höherer Löhne, die einen solchen Abzug hergeben. Die Gehälter in Nicaragua sind bescheiden, und von denen kann man als Sozialstaat keine großen Abzüge machen, sonst können die Lohnempfänger von ihrem Nettolohn nicht existieren.
Das nicaraguanische Pensionssystem kam also mit dem Geburtsfehler der Unterfinanzierung auf die Welt, und mußte deshalb – notwendigerweise – vom Staat bezuschußt werden.
Und daran störte sich der IWF, als er der nicaraguanischen Regierung voriges Jahr die Empfehlung gab, es doch selbsterhaltend zu gestalten, und den Staatshaushalt zu entlasten.

Man hätte ja da auch die Unternehmer zu Beiträgen nötigen können, oder aber so weitermachen wie bisher. Immerhin war Nicaragua nicht in Nöten, es verhandelte nicht auf Teufel komm raus um einen Standby-Kredit, eine unmittelbare Notwendigkeit zu einem solchen Schritt gab es also nicht.
Es entsprang offenbar den Kalkulationen der nicaraguanischen Regierung, sich mit dem IWF Liebkind zu machen, um die Sanktionen, die die USA im Herbst vorigen Jahres wegen der Unterstützung Venezuelas gegen Nicaragua verhängt hatten, wieder wegzukriegen.
Diese Sanktionen erschwerten und verteuerten nämlich die Kreditaufnahme Nicaraguas auf dem internationalen Parkett.

Eine andere Möglichkeit wäre, daß die nicaraguanische Regierung ihre anderen Sozialprogramme auf Kosten des Pensionssystems finanzieren wollte, weil sich aufgrund der Sanktionen die Einnahmen verringert hatten.

Vielleicht ist noch daran zu erinnern, daß China einmal einen zweiten Kanal durch Nicaragua bauen wollte, und da einiges an Geld winkte. Dieses Projekt wurde aber inzwischen hintangestellt oder ganz aufgegeben, weil China sich auf den Ausbau der neuen Seidenstraße konzentriert und der Panamakanal erweitert wurde und nicht mehr ein besonderes Nadelöhr darstellt.

Dadurch gingen Investitionen verloren, mit denen die nicaraguanische Regierung kalkuliert hatte.
Es bleibt jedoch festzuhalten, daß die Regierung ihre Geldnöte auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung behandeln, und auf keinen Fall die Unternehmerklasse zur Kasse bitten wollte.(*1)

2. Das System Ortega: Allianz mit Kirche und Kapital
Während die nicaraguanische Regierung außenpolitisch Venezuela unterstützt, ist sie im Inneren äußerst bemüht, ja nicht die einheimischen Eliten gegen sich aufzubringen oder das internationale Kapital zu verschrecken. Sie gewährte ihnen alle Freiheiten und punktete gleichzeitig mit der vergleichsweise guten Rechtssicherheit, um Investitionen anzuziehen.
Dieser für ein Land dieser Hemisphäre außergewöhnliche innere Frieden war ein Ergebnis mehrerer Faktoren, aber vor allem eben des Sozialstaates, den die sandinistischen Politiker aufgebaut haben. Dazu kommt noch die politische Struktur, wo sich die Regierungspartei zu einer allmächtigen Einheitspartei aufgebaut hat, die über ein Klientelwesen Pfründe und Einflußsphären verteilt und mit Veranstaltungen in dafür eigens eingerichteten Polit-Parks Mitbestimmung zelebriert und die Bevölkerung bei der Stange zu halten versucht.
Außerdem hat sie die traditionelle Verbundenheit der Sandinisten mit den christlichen Werten – wer erinnert sich nicht an Ernesto Cardenal – für eine umfassende Christianisierungs-Kampagne benützt, um das Volk mit dem bewährten Opium einzulullen und gleichzeitig den Klerus als Stütze und Verbündeten zu gewinnen. Der Pakt mit der Kirche führte dazu, daß es nicht nur christliche Sprüche an allen Straßenecken, sondern auch ein striktes Abtreibungsverbot in Nicaragua gibt.
Und das hat ja auch alles ganz gut funktioniert, bis zu dieser Pensionsreform. Der Erfolg ist dem starken Mann Nicaraguas, Daniel Ortega, offenbar zu Kopf gestiegen.

3. Daniel Ortega und Rosario Murillo
Die Versöhnungspolitik mit den Eliten hat so gut funktioniert, daß es kaum eine Opposition mehr gibt. Die herrschende Klasse Nicaraguas sieht sich mit ihm gut bedient, und eine andere Opposition kann aufgrund der institutionellen Umarmung durch die Einheitspartei gar nicht erst entstehen. Daher ließ Ortega die Verfassung ändern, er kann unbegrenzt wiedergewählt werden. Auch wenn an den Gerüchten über Wahlfälschung etwas dran ist – die hat in Nicaragua Tradition –, so läßt sich nicht übersehen, daß es eben auch keine ernsthaften Gegenkandidaten gibt.

Als Präsident auf Lebenszeit, der auch Gott an seiner Seite weiß, hat er auch noch dazu die kongeniale Partnerin gefunden. Er und seine Frau, die Esoterikerin Rosario (d.h. „Rosenkranz“, nomen est omen) Murillo zieren überall Wände und Hausecken und gerieren sich als die Royals von Nicaragua. Die häßliche Hauptstadt Managua wurde mit Strukturen aus Metall, die nachts beleuchtet sind, verschönert, den sogenannten „Lebensbäumen“.

Mit einer Mischung aus sozialer Rhetorik, religiösen salbungsvollen Sprüchen und esoterischem Psycho-Müll belabern die beiden das liebe Volk über die staatlichen Kanäle, während die liberale Presse Gift und Galle gegen diese „Marxisten“ spuckt. Dazwischen werden Schlager und Mariachis geboten.

Die Medien in Nicaragua sind unerträglich, mehr noch als sonstwo.

Und wie jeder größenwahnsinnige Landesvater war er offenbar unglaublich entrüstet, daß das von ihm beglückte Volk, anstatt zu schätzen, was er ihm alles Gutes tut, gegen ihn auf die Straße geht.

4. Die Repression und die Folgen
Mit dieser Pensionsreform stellte die Regierung praktisch die ganze Pensionsvorsorge in Frage, weil erstens die Beiträge aus den weiter oben angeführten Gründen schon bisher von sehr geringen Löhnen abgezogen wurden und zweitens die Pensionen inzwischen offenbar einen fixen Bestandteil des familiären Budgets der Nicaraguaner darstellen.

Als die Proteste losgingen, schickte die Regierung außer der Polizei auch spezielle Partei-Schläger gegen die protestierenden Massen los. Jeden Protest im Keim ersticken! scheint die Devise gewesen zu sein. Es wurde scharf geschossen. Gleichzeitig wurden die Protestierenden als Agenten ausländischer Mächte beschimpft, die Nicaragua ins Elend stürzen wollen, vor allem natürlich des CIA.

Die Regierung verließ sich darauf, daß aufgrund der leidvollen Erfahrungen der jüngeren Geschichte („Contras“) diese Anschuldigungen geglaubt werden und sich bald wieder Ruhe einstellen wird.

Der soziale Frieden ist gründlich gestört. Nicaragua ist zwar inzwischen wieder aus den Schlagzeilen verschwunden, aber die Repression geht weiter. Verschwundene tauchen nicht wieder auf. Ärzte, die Verwundete behandeln, werden drangsalisiert oder entlassen. Die Kirche hat sich vom Dialog wieder zurückgezogen.

Das einzige, was Ortega weiter an den Schalthebeln der Macht hält, ist der Umstand, daß es zu ihm derzeit keine Alternative gibt.
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(*1) Im Nachhinein, im Lichte der Ereignisse, die seither stattgefunden habe, gibt es auch noch die Möglichkeit, daß die Regierung Ortega bewußt eine Konfrontation hervorrufen wollte, um endgültig reinen Tisch zu machen und die Opposition kaltzustellen.
Es ist übrigens noch nicht heraußen, ob das auch auf Dauer gelingen wird. (Ergänzung von 2023)

siehe auch: LATEINAMERIKA, EINE NEBENFRONT: 2. Aufruhr in Nicaragua
Radiosendung zu Nicaragua (November 2018)
https://cba.fro.at/387500

Syrien geteilt oder ungeteilt?

IST DER KRIEG IN SYRIEN GEWONNEN; UND WENN JA; VON WEM?
Es ist Zeit, wieder einmal einen neuen Thread zu Syrien zu starten.
Halten wir einmal den derzeitigen Stand der Dinge fest:
Damaskus und Ghuta sind offenbar von allen Widerstandsnestern gereinigt und die syrische Regierung hat die Kontrolle über diese Gegenden, ebenso über Aleppo und den Westen Syriens.
Im Südwesten, an der Grenze zu Jordanien gibt es seit Wochen Kämpfe, um dort die staatliche Autorität wiederherzustellen.
Der Status der Golanhöhen ist ungeklärt.
In der Provinz Idlib sitzen weiterhin von der Türkei unterstützte Islamisten.
Im Nordwesten hat die Türkei Gebiete besetzt und Dschihadisten angesiedelt.
Im Nordosten treiben kurdische Selbstverwaltungsautoritäten, kurdische und andere Milizen und US-„Berater“ auf Stützpunkten ein undurchsichtiges Spiel.
Im Osten, an der Grenze zum Irak, sind noch Reste des IS aktiv.
Was die EU dort macht, und dort vorhat, ist völlig unklar. Aber Syrien steht weiterhin unter Embargo.
Stand Juli 2018.

Maifeier

DER 1. MAI IN DORTMUND, TEIL 2
Nach der Demo ging es in den Westfalenpark. Dort war zunächst das typische politische Volksfestprogramm. Infotische, Würste, Volkstanz.
Der DGB hatte eine eigene Bühne und dort tat eine DGB-Funktionärin mit Mikro erst noch einmal ihren Ärger über die „unsolidarischen“ Störer, also uns, kund.
Dann stellte stellte sie nacheinander junge Leute aus Partnerstädten vor und erteilte ihnen anschließend das Wort.
Die gute Frau strahlte wie ein frischlackiertes Hutschpferdl und konnte sich fast nicht einkriegen über die Sensation, daß sie junge Leute aus anderen Ländern bei sich begrüßen konnte.
Hierzu ist erstens zu sagen, daß das Ruhrgebiet vielleicht keine sehr begehrte touristische Destination ist, aber derartig unüblich ist es nicht, daß Leute von auswärts dort hinkommen.
Noch eigenartiger ist das Aufhebens darum, daß es sich hier um junge Leute handle. Die gibt es wirklich überall.
Man sollte immer mißtrauisch werden, wenn jemand die Herkunft, das Alter oder das Geschlecht eines Menschen zum Thema macht, oder als etwas Besonderes hinstellt, weil diese Dinge sucht sich niemand aus. Es ist kein Akt des Willens oder Bewußtseins, alt oder jung, Afrikaner oder Europäer, Mann oder Frau zu sein. Es ist keine Leistung, und nichts, worauf man stolz sein sollte. Das ist einfach so, damit muß man leben.
Warum also so ein Getue um die Kids?
Diese jungen Leute kamen aus Partnerstädten, deren Dortmund 9 hat.
Das System der Partnerstädte nahm nach dem II. Weltkrieg in Deutschland und Österreich seinen Anfang. Vor allem deutsche Städte versuchten, das Stigma des Kriegsverlierers abzustreifen und Internationalismus zu pflegen. Auch der „Eiserne Vorhang“ wurde mit Städtepartnerschaften ein wenig durchlöchert.
Mit der EU erhielt die Idee der kommunalen Vernetzung neuen Schwung. Städtepartnerschaften bieten Gemeindeverwaltungen die Möglichkeit, die nationale Politik zu unterstützen, zu überflügeln oder gegen den Strom zu schwimmen. Sie ermöglicht eigenständige Außenpolitik auf Gemeindeebene, es lassen sich Wirtschaftsbeziehungen anknüpfen und Bildungsoffensiven starten. Manche Orte sind auf diesem Gebiet aktiver, andere halten sich zurück. Die Aktivität kann sich sowohl auf die Intensität der Beziehungen ausdrücken als auch in der Anzahl der Partnerstädte.
Dortmund ist mit seinen 9 Partnerstädten schon gut im Rennen, liegt aber im oberen Mittelfeld. Das österreichische Klagenfurt – Jörg Haiders ehemalige Trutzburg – bringt es bislang auf 16 Stück. Den Rekord hält Köln mit 24 Stück. Naturgemäß leidet dann die Intensität des Austausches unter der Masse der Destinationen.
Es ist ja an und für sich nicht verkehrt, einen Schüler- und Studentenaustausch zu betreiben. Damit die Welt etwas davon hat, wäre es aber gut, wenn diese jungen Leute uns etwas über die Lebensbedingungen in ihrer Stadt, über das Verhältnis von Kapital und Arbeit, Gewerkschaften oder die ökonomische Lage ihrer Stadt erzählen würden. Noch dazu an einem 1. Mai, der ja immerhin an eine Demonstration für den 8-Stunden-Tag erinnern soll.
Nichts von alledem fand statt. Die Gewerkschaftsfunktionärin ermunterte sie ausdrücklich, von sich zu reden und nicht von irgendeiner ihre Umgebung betreffenden Angelegenheit. Sie forderte sie auf, zu erzählen, was sie sich wünschen und wovon sie träumen.
Damit wird erst einmal den Kids ein eigenartiger Gebrauch des Verstandes nahegelegt. Ihre Vorstellungskraft oder Einbildung sollen sie über die Wahrnehmung stellen, und keineswegs aus ihren Erfahrungen Schlüsse ziehen über die Welt, in der sie leben. Der heute manchmal beklagte „Realitätsverlust“ einzelner Personen ist eine direkte Folge dieser Vorgangsweise.
Damit ist auch schon entschieden, welche praktische Stellung sie zur kapitalistischen Klassengesellschaft einnehmen sollen: sie sollen sie als eine Welt voller Möglichkeiten wahrnehmen, in der sie sich kraft ihrer tollen Individualität bewähren müssen. Es komme nur auf die eigene Einstellung, Tüchtigkeit und Ideen an, um erfolgreich und glücklich zu werden.
Damit wird klar, warum die Gewerkschaftstante so strahlte, daß sie da junge Leute präsentieren konnte. Ab einem gewissen Alter sind die Leute nämlich daraufgekommen, daß es so nicht läuft und man kann sie mit solchem Unfug nicht mehr in Begeisterung versetzen.
Der serbische Literaturstudent machte alles richtig. In perfektem Englisch trug er seine Utopien einer besserer Welt vor und ermunterte die Anwesen dazu, ihre eigene Moralität zu überprüfen, ob zu sie einer solchen besseren Welt überhaupt fähig und ihrer würdig wären.
Aus seinem Beitrag, dem aufgeregten Belanglosigkeiten des französischen Mädchens und der in perfektem Deutsch vorgetragenen Rede einer jungen Frau aus Großbritannien erfuhr man jedenfalls nichts über Amiens, Leeds und Novi Sad, was aber das spärliche und ziemlich gelangweilte Publikum nicht zu stören schien.
Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, daß es sich hier um eine Art Ausbildung für künftige Politiker handelt, die hier üben können, wie man sein Lampenfieber überwindet, vors Mikrofon tritt und ein Publikum mit klingenden Phrasen und moralischen Belehrungen versieht.
Man kann abschließend über den DGB nur das Urteil fällen, daß der arbeitende Mensch nicht nur an der Klassenkampf-Front schlecht mit ihm bedient ist, sondern auch beim Feiern.