5 Gedanken zu “Neues vom unabhängigen UK

  1. Zollpolitik
    US-Zölle auf Stahl und Aluminium vor Ende?

    Hohe Strafzölle werden derzeit noch von den USA über Stahl und Aluminium verhängt. Könnte es jetzt zu einer Einigung zwischen Amerika und Großbritannien geben?

    Die USA und Großbritannien dürften Gespräche über ein Ende der jahrelangen Zölle auf Stahl und Aluminium führen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters sprechen Insider von einem virtuellen Treffen zwischen US-Handelsministerin Gina Raimondo und der zuständigen britischen Beauftragten Anne-Marie Trevelyan. Ein Zeitplan oder eine konkrete Frist für einen Abschluss werde aber nicht erwartet. Eine Stellungnahme der Regierungen gibt es bislang noch nicht.

    Hintergrund sind Strafzölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium, die im März 2018 von dem damaligen Präsidenten Donald Trump unter Verweis auf die nationale Sicherheit gegen die EU verhängt wurden. Diese erließ Gegenmaßnahmen. Zu diesem Zeitpunkt war Großbritannien noch Mitglied der Europäischen Union.

    Die EU und die USA erzielten im Oktober und damit nach dem Brexit eine Vereinbarung, die am 1. Jänner in Kraft trat. Großbritannien wie auch Japan suchen nun ebenfalls nach einer Einigung hinsichtlich Zoll.

  2. Großbritanniens Nord Stream II:

    Einem Bericht der "Times" zufolge sind die USA besorgt, dass London keine scharfen wirtschaftlichen Maßnahmen gegen Moskau beschließen kann. Denn Großbritannien toleriere seit Jahren verdächtige Investitionen aus Russland. Vor allem in London stecke viel Geld russischer Oligarchen mit engen Beziehungen zum Kreml. Würden diese Summen wegen britischer Sanktionen abgezogen, könnte dies die Finanzmetropole heftig treffen.

    https://www.derstandard.at/story/2000132945970/biden-will-im-ukraine-konflikt-bald-us-truppen-nach-osteuropa

     

  3. Nordirischer Regierungschef tritt wegen Brexit-Regeln zurück

    Damit steht die fragile Einheitsregierung aus unionistischer DUP und republikanischen Sinn Fein vor dem Ende

    Damit würde die sorgfältig austarierte Einheitsregierung zwischen Givans protestantisch-loyalistischer Democratic Unionist Party (DUP), die für die Union mit Großbritannien eintritt, und der katholisch-republikanischen Partei Sinn Fein, die eine Wiedervereinigung mit Irland anstrebt, wenige Monate vor der Regionalwahl zerbrechen. (…)

    https://www.derstandard.at/story/2000133073384/nordirischer-regierungschef-will-wegen-brexit-regeln-zuruecktreten

  4. Entweder gibt es eine Wirtschaftsgrenze zwischen Nordirland und GB oder zischen Nordirland und der Republik Irland. Aber das beide Genzen wegfallen bei Weiterexistenz von getrennter Republik und Nordirland wird es wohl nicht geben können.

  5. Die Befürchtung der Royalisten in Norirland, daß diese Grenzfrage zu einer Einverleibung Nordirlands durch die Republik führen könnte, ist wohlbegründet.
    Um so mehr, als die ganze Sinn Fein-Politik der letzten Jahrzehnte auf eine de facto Vereinigung im Rahmen der EU – laßt Grenzen fallen! – gerichtet war, und inzwischen in Irland offen davon geredet – und geschrieben! – wird, daß es an der Zeit ist, Nordirland heim ins Reich zu holen.

    Und diese Politik wird natürlich von der EU unterstützt – die nötigen Rechtstitel finden sich immer –, um GB für seinen Austritt zu strafen.

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